Ziel: Untersuchung des Anwendungswertes des Ultraschallkontrastmittels Sonazoid bei der Erkennung von Leberknoten. Methoden: Retrospektive Auswertung der klinischen Daten von Patienten mit Leberknoten, die von März 2022 bis Oktober 2024 im GuLou-Krankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Nanjing behandelt wurden; vergleichende Analyse der Nachweisraten von Leberknoten mittels Graustufen-Ultraschall, Sonazoid-Kontrastmittelsonographie (CEUS) und kontrastverstärkter Computertomographie (CT)/Magnetresonanztomographie (MRT). Ergebnisse: Insgesamt wurden 79 Patienten eingeschlossen, davon 46 mit einem einzelnen Herd und 33 mit multiplen Herden, insgesamt 138 Herde, die Größe variierte von 0,5 bis 12,0 cm, durchschnittliche Größe 1,9 cm. Die Nachweisraten für Läsionen lagen bei konventionellem Graustufen-Ultraschall, Sonazoid-CEUS und kontrastverstärktem CT/MRT bei 41,3 %, 77,5 % beziehungsweise 97,8 % mit statistisch signifikanten Unterschieden (χ²=112,79, P<0,05). Bei Leberzirrhose lagen die Nachweisraten für konventionellen Ultraschall, Kontrastsonographie und kontrastverstärktes CT/MRT bei 45,6 %, 79,4 % bzw. 100,0 %, in der nicht-zirrhotischen Gruppe betrugen die Nachweisraten 37,1 %, 75,7 % bzw. 95,7 %, mit keinem statistisch signifikanten Unterschied zwischen den verschiedenen Leberhintergründen (P>0,05). Fazit: Die Sonazoid-Kontrastmittelsonographie verbessert unter den Bedingungen dieser Studie die Erkennungsrate von Leberknoten im Vergleich zum konventionellen Graustufen-Ultraschall, bleibt jedoch hinter den kontrastverstärkten CT/MRT-Verfahren zurück; weitere Bestätigung ist in größeren multizentrischen Studien erforderlich.